Als Administrator kommt es doch öfters vor das man eine Liste von User hat die man in einer AD anlegen soll, dazu gibt es die Möglichkeit die Benutzer mit Powershell aus einer CVS-Datei anzulegen.

Mit dem Script CSV2AD v2 habe ich auch ein hervorragendes Tool gefunden, welches sogar das anpassen von Optionen über eine grafische Oberfläche erlaubt. Leider funktionieren nicht alle dort angebotenen Optionen so wie ich es mir gewünscht habe so das ich z.B. die "Basisordner" durch markieren aller User unter "Eigenschaften" -> "Profil" mit Angabe von Laufwerksbuchstaben und //netzwerkpfad/userdirs$/%username% nachträglich eintragen müsse damit die Verzeichnisse mit den richtigen Berechtigungen erstellt wurden. Auch Gruppenmitgliedschaften hat das Script bei mir nicht erstellt, selbst wenn ich den entsprechenden Hacken gesetzt habe, so dass ich ich auch hier über das markieren aller Benutzer unter "Alle Aufgaben" -> "Einer Gruppe hinzufügen ..." gehen musste.

Die nächste Option die ich benötigte die aber auf meinen Windows 2012R2 Server mit Powershell 4 nicht funktionieren wollte, obwohl das Script sie anbietet, war das vergeben von Individuellen (Initialisierungs) Passwörter für jeden Einzelnen User. Außerdem bietet das Script nur an dafür Zufallspasswörter zu erzeugen während ich gerne vom Usernamen und weiteren Optionen abgeleitete Passwörter verwenden wollte die ich in einer CSV Datei gespeichert hatte. Also habe ich zuerst alle User mit einem einheitlichen Passwort erzeugt und anschließend nach einem Script zum neu-setzen der Passwörter gesucht, da ich dafür direkt kein fertiges Script gefunden habe habe ich ein Script zum setzen des Kennworts für einen User etwas angepasst damit die Werte welche sich in einer CSV Datei befinden für mehrere User nacheinander automatisch gesetzt werden.

Dieses Script biete ich nun hier zum Download an: Script als setpw.txt ansehen oder setpw.bat herunterladen

In dem Script muss noch der Name der Domäne set domainname=TUX, der Pfad zur CSV Datei set wd=C:\Users\Administrator\Documents\ (hier wird auch eine Log Datei abgelegt) und deren Name set "file=%wd%\pw.csv" angepasst werden.

Für dieses Script benötigt man als Quelle eine CSV Datei die mindestens eine Spalte mit den Benutzernamen und eine mit den Passwörtern enthält, meine CSV Datei ist folgendermaßen aufgebaut: 

Vorname;Nachname;Username;Neuespasswort

Also z.B.
Miki;Maus;Miki.Maus;MiMaPasswd
Max;Mustermann;Max.Mustermann;MaMuPasswd
Mini;Maus;Mini.Maus;MiMaPasswd

Zum setzen der Kennwörter werden jedoch nur der Benutzername und das Kennwort benötigt, sollte eine anders aufgebaute CSV Datei als Quelle dienen muss im Script nur unter "set /a usercsv = 3, pwcsv = 4" die Spalten in welcher der Benutzername bzw. das neue Kennwort stehen angepasst werden. Auch kann man gerne Spaltenüberschriften vergeben solange kein Nutzer mit dem Namen der Überschrift für den Benutzernamen existiert da das Script die Existenz eines Benutzernamens überprüft und nicht vorhandene User überspringt.

Quellen:

http://nt-guys.com/csv2ad-active-directory-user-import-aus-csv/
http://hannes-schurig.de/13/03/2014/passwort-andern-von-windows-accounts-im-adlokal-via-skript-mit-optionen/
https://www.administrator.de/frage/2-spalten-csv-batch-variable-auswerten-mssql-query-%C3%BCbergeben-250034.html#comment-954100

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Windows 10 Referenzabbild erstellen und von USB Festplatte installieren

Wenn man eine größere Anzahl an PCs mit der gleichen Software ausstatten will bietet es sich an die Installation auf einem Rechner vorzubereiten und dann auf die Andren zu klonen. Ich hatte die Aufgabe über 20 PCs für eine Schule mit der gleichen Software auszustatten, manch einer mag nun auf die Idee kommen die Installation einfach auf einem PC vorzubereiten und dann die Festplatte mit einem Image Tool wie Acronis einfach auf die Anderen Rechner zu kopieren. Aber das ist bei Windows nicht so einfach, vor-allem wenn die PCs später in eine Domäne sollen macht die identische SID der geklonten PCs später höchstwahrscheinlich Probleme. Deshalb sollte man Windows im „Systemvorbereitungsmodus“ vorbereiten und die Installation dann mithilfe des Systemvorbereitungstool „Sysprep“ verallgemeinern, dabei wir die SID zurückgesetzt und auch die Installierten Treiber was es ermöglicht das System ohne Komplikationen auf Rechnern mit unterschiedlicher Hardware zu verwenden.
Zuerst habe ich versucht das Referenzabbild auf einem PC vorzubereiten und dann auf die anderen zu kopieren aber unter anderem der im BIOS verankerte OEM Key machte dabei Probleme da so automatisch ein Produkt Key eingegeben wurde wobei es empfohlen wird das IMAGE ohne Produkt Key vorzubereiten.
Außerdem kann man Sysprep auf einem System nur dreimal ausführen so dass es sich empfiehlt vor der Ausführung von Sysprep ein Image anzulegen, damit man später noch öfters Änderungen am Image vornehmen kann ohne das Image komplett neu erstellen zu müssen. Dies geht natürlich in einer VM durch das „Klonen“ der VM vor dem durchführen von Sysprep recht schnell und nachdem man davon dann ein Image erstellt hat löscht man einfach den Klon, kann mit dem Image weiterarbeiten ein neuer Klon erstellen und Sysprep beliebig oft ausführen.
Da für mich das einfach Erstellen von Snapshots einer der größten Vorteile einer VM beim vorbereiten des Images ist habe ich mich anders als in vielen anderen Anleitungen gegen den kostenlosen "VM-Ware Workstation Player" und für das Ebenfalls kostenlose „VirtualBox“ entschieden obwohl der "VM-Ware Workstation Player" eine etwas bessere Performance hat, als Alternative böte sich noch das Kostenpflichtige „VMWare Workstation Pro“ an.


Was wird zur Vorbereitung benötigt?

  1. Ein aktuelles Windows 10 ISO welches man z.B. mit dem „Media Creation Tool“ von Microsoft erstellen kann: https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10
  2. VirtualBox inclusive dem “VirtualBox 5.0.16 Oracle VM VirtualBox Extension Pack”: https://www.virtualbox.org/wiki/Downloads
  3. Bei Bedarf (wenn mehrere Images in eine wim Datei sollen) die “Bereitstellungstools” aus dem Windows 10 ADK: https://msdn.microsoft.com/de-de/windows/hardware/dn913721.aspx
  4. Eine USB Festplatte mit ausreichend Speicher, ein USB Stick reicht nicht aus selbst mit über 100GB da Windows darauf nur eine Partition erstellen kann und eine FAT32 Bootpartition benötigt wird was die Maximale Größe des Images auf 4GB beschränken würde. Eine Ausnahme bilden hier die relativ selten USB Sticks welche sich als Festplatte ausgeben.
  5. Die Programme die ins System integriert werden sollen.
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HTC hat vor einigen Wochen leider verkündet das es für das HTC One S leider keine Updates mehr geben wird. Das HTC One S ist nun etwas mehr als ein Jahr auf dem Markt und hätte leitungsmäßig keine Probleme auch aktuellere Android Versionen als das von HTC bereitgestellte Android 4.1.1 auszuführen da es von der Leistung ungefähr auf desselben Niveau als das Samsung Galaxy S4 Mini oder das kommende HTC One Mini liegt. Jedoch müsste HTC letztes Jahr wegen Knappheit von Snapdragon S4 SoCs (da TSMC die 28nm Fertigung nicht in den Griff bekam) eine zweite Modellvariante (HTC One S C2) mit Snapdragon S3 Chip auf den Markt bringen. Nun wird gemunkelt das es für diesen SoC keine Android 4.2 Treiber von Qualcomm mehr geben wird und da HTC immer behauptet hat das es Leistungsmäsig zwischen dem übertakteten Snapdragon S3 und dem Snapdragon S4 keinen unterschied gäbe soll das Update vermutlich deshalb für beide HTC One S Varianten gestrichen worden sein. Im folgenden beziehe ich mich jedoch ausschließlich auf die HTC One S C1 Variante mit Snapdragon S4 Plus.

Das es von HTC weder ein Update auf Android 4.2.2 noch auf Sense 5 gibt muss jedoch nicht heisen das man sich als HTC One S Besitzer nun ein neues Phone (z.B. das HTC One Mini) kaufen muss um in den Genuss neuer Software Features zu kommen. So hat Michael Ruppert auf htcinside mit Trickdroid 10 ein ROM vorgestellt welches Android 4.1.2 mit Sense 5 kombiniert, die Einschränkungen kein Bluetooth, FM Radio und WiFi Tether sind für mich derzeit aber noch zu groß aber in einigen Wochen werden diese wohl auch behoben sein und in Form von CyanogenMod 10.1 gibt es auch ein ROM das Android 4.2.2 (jedoch ohne HTC Sense) auf das HTC One S bringt.

Nachtrag: Auch CyanogenMod 10.2 welches das aktuelle Android 4.3 auf das HTC One S bringt läuft auf dem HTC One S bis auf das fehlende USB-OTG problemlos und stabil:

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Für das HTC One S (C1 mit Snapdragon S4) ist mit MaximusHD 10.0.0 ein ROM verfügbar welches auf einer bei HTC entwickelten Android 4.2.2 basierenden Software mit Sense 5 basiert. In dem ROM funktionieren alle Hardware Funktionen das HTC One S und es läuft meiner Ansicht nach flüssiger als die offizielle Android 4.1.1 Sense 4+ Firmware (zumindest habe ich zu CM10.2 kein Rückschritt bemerkt).
Von der Software her zieht das One S damit wohl quasi mit dem HTC One Mini gleich und man bekommt bis auf den Zoe auch alle Funktionen von Sense 5.

Der einzige Haken bei dem ROM ist das beim aufspielen alle Daten gelöscht werden da die interne SD Karte mit der Data Partition zusammengelegt wird (was meines Erachtens ein großer Vorteil ist). Außerdem benötigt man S-OFF, was z.B. bei gebrandeten Versionen in Verbindung mit dem letzten OTA-Update von HTC nicht ganz einfach durchzuführen ist, um den gesamten Speicher nutzen zu können.
Zurück zur Offiziellen Firmware von HTC kommt man wohl laut xda-developers nach relocken des Bootloaders (S-OFF muss dafür nicht rückgängig gemacht werden) mit einer Android ICS RUU von HTC, mit einer JB RUU scheint es jedoch nicht zu funktionieren.
Aufgrund einiger Anfragen auf meinen Forenpost im Forum von mobilegeeks.de habe ich nun eine hoffentlich leicht nachzuvollziehende Anleitung zur Installation von MaximusHD 10.0.0 auf einem HTC One S ohne Branding geschriben, bei fragen und Unklarheiten kann man sich gerne in den Kommentaren oder im Forum von mobilegeeks.de an mich wenden.

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HTC hat vor einigen Wochen leider verkündet das es für das HTC One S leider keine Updates mehr geben wird. Das HTC One S ist nun etwas mehr als ein Jahr auf dem Markt und hätte leitungsmäßig keine Probleme auch aktuellere Android Versionen als das von HTC bereitgestellte Android 4.1.1 auszuführen da es von der Leistung ungefähr auf desselben Niveau als das Samsung Galaxy S4 Mini oder das kommende HTC One Mini liegt. Jedoch müsste HTC letztes Jahr wegen Knappheit von Snapdragon S4 SoCs (da TSMC die 28nm Fertigung nicht in den Griff bekam) eine zweite Modellvariante (HTC One S C2) mit Snapdragon S3 Chip auf den Markt bringen. Nun wird gemunkelt das es für diesen SoC keine Android 4.2 Treiber von Qualcomm mehr geben wird und da HTC immer behauptet hat das es Leistungsmäsig zwischen dem übertakteten Snapdragon S3 und dem Snapdragon S4 keinen unterschied gäbe soll das Update vermutlich deshalb für beide HTC One S Varianten gestrichen worden sein. Im folgenden beziehe ich mich jedoch ausschließlich auf die HTC One S C1 Variante mit Snapdragon S4 Plus.

Das es von HTC weder ein Update auf Android 4.2.2 oder gar 4.3 noch auf Sense 5 gibt muss jedoch nicht heisen das man sich als HTC One S Besitzer nun ein neues Phone (z.B. das HTC One Mini) kaufen muss um in den Genuss neuer Software Features zu kommen. So hat Michael Ruppert auf htcinside mit Trickdroid 10 ein ROM vorgestellt welches Android 4.1.2 mit Sense 5 kombiniert, die Einschränkungen kein Bluetooth, FM Radio und WiFi Tether sind für mich derzeit aber noch zu groß aber in einigen Wochen werden diese wohl auch behoben sein.

Ich möchte hier nun mit CyanogenMod 10.1 CyanogenMod 10.2 die klassische Android Distribution vorstellen wenn es darum geht ein Android Device auf eine neue Android Version zu bringen. CyanogenMod 10.1 CyanogenMod 10.2 hat für das HTC One S C1 (Codname Ville) Nightly Status und läuft deshalb noch nicht ganz problemfrei wobei ich seit dem CM10.1 Build vom 13. Juli 2013 (bei dem laut Changelog einiges am Code für das HTC One S und dem Kernel geändert wurde) keine Abstürze mehr zu beklagen hatte, davor stürzte das Phone ca. einmal täglich ab und bootete erst wieder problemlos nachdem man es einmal im abgesicherten Modus gestartet hatte. Ansonsten Funktioniert alles bis auf USB-OTG und die Kameraqualität ist wohl auch schlechter als bei einem Original HTC ROM. In diesem ersten Teil beschriebe ich die Installation von CyanogenMod 10.1 auf dem HTC One S.

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