Ich habe ca. eine Woche ein Xperia Tablet Z* von Sony getestet und möchte hier meinen Eindruck schildern, das wichtigste habe ich übrigens noch in ein Video gepackt:

Das Sony Xperia Tablet Z* ist neben dem Google Nexus 10 das einzige derzeit erhältliche 10“ Tablet mit hochauflösendem Display und aktuellem Prozessor sowie 2GB RAM. Genau genommen löst das Display mit FullHD (1920x1200 Pixel) auf und im Innern werkelt mit dem Qualcomm Sanpdragon S4 Pro ein alter bekannter den wir schon aus dem Nexus 4 bzw. dem Schwestermodell LG Optimus G* sowie dem Sony Xperia Z*/ZL kennen. Er ist zwar nicht mehr der aktuellste Qualcomm SoC und wurde bei den meisten anderen Herstellern inzwischen durch seien Nachfolger, den Snapdragon 600, ersetzt (welcher schon bald vom Snapdragon 800 übertrumpft wird) aber dennoch reicht die Leistung für allen alltägliche Aufgaben aus.

Wie das Sony Xperia Z Smartphone* ist auch die Tablet Variante nach IPX55/57 wasserabweisend und nach IP5X staubgeschützt weshalb auch beim Tablet alle Anschlüsse hinter Schutzkappen versteckt sind.

Trotz der recht Leistungsfähigen Hardware und der Wasser- sowie Staubgeschützten Bauweise gehört das Sony Xperia Tablet Z* mit einer konstanten Dicke von 6,9mm und einem Gewicht von gerade einmal 495g wohl zu den dünnsten und leichtesten 10“ Tablets. Aufgrund der dünnen Bauweise konnte Sony jedoch keinen 9000 mAh Akku verbauen wie er z.B. im Google Nexus 10 steckt sondern musste sich mit einem um ein drittel kleineren 6000 mAh Akku begnügen der jedoch dank des geringen Energieverbrauchs das Snapdragon S4, im Vergleich zum Cortex A15 im Nexus 10, trotzdem für passable Akkulaufzeiten ausreicht.

 

Der Internet und Hosting Provider 1&1*, dessen DSL Tarife* übrigens auch eine interessante Alternative zur Drosselkom sind, hat seit einiger Zeit einen Firmenblog in dem das Unternehmen ab und zu interessante Informationen (nicht nur) zu 1&1 Produkten und für 1&1 Kunden veröffentlicht.

Und derzeit bietet 1&1 den Kunden noch einen weiteren Anreiz ihren Blog zu besuchen und verlosen drei nagelneue Galaxy SI V inklusive dem neuen Samsung S View Cover. Smartphones weisen bei 1&1 übrigens meist kein wirkliches Brandig auf und werden so, wie z.B. das Xperia J von 1&1 das ich vor einiger zeit im Test hatte, ohne Problem und Verzögerungszeit mit Systemupdates der Hersteller versorgt.

 

So schön das HTC One* von außen auch aussieht und verarbeitet sein mag so schlecht ist es auch reparierbar. Die Jungs von GIGA \\ Android haben, zusammen mit den Experten von Fixxoo, ein HTC One* zerlegt festgestellt, dass sehr viel Kleber verwendet wurde :-(

Außerdem verdeckt die Hauptplatine den Akku, so dass man das Gerät zum Akkutausch komplett zerlegen muss.
Mir als Laie fällt zumindest sofort auf, dass die Hauptplatine nur einseitig bestückt ist. Sowohl das Nexus 4 [1], das iPhone 5* [2], das Samsung Galaxy S III* [3] und auch das BlackBerry Z10* haben doppelseitig bestückte Hauptplatinen die weniger Fläche im Gehäuse einnehmen. Dadurch verdecken die Platinen den Akku nicht und dieser ist einfacher zugänglich.
Auch der ganze Kleber hätte meiner Ansicht nach nicht verwendet werden müssen, viele Komponenten lassen sich auch unauffällig mit Schrauben befestigen. Wenn sogar das iPhone 5 von Apple (welches ebenfalls ein Aluminium Unibody Gehäuse verwendet und sogar kleiner und dünner ist) 7 von 10 Punkten in der Reparierbarkeit von ifixit bekommt und das HTC One* nur einen sollte dass HTC einmal zu denken geben.

Ich hatte für etwas mehr als eine Woche das Sony Xperia J (vielen dank an Android User und 1&1 für das Gewinnspiel), zwar nicht ausschließlich aber trotzdem recht intensiv, neben meinem Nexus 4 verwendet.



Auf den ersten Blick klingen die Daten des Sony Xperia J* recht langweilig so ist lediglich ein Snapdragon S1 mit 1GHz Singelcore ARM Cortex A5 verbaut dem magere 512MB Arbeitsspeicher zur Verfügung stehen. Legt man auf den Preis von ca. 190€ nochmals 20€ darauf bekommt man z.B. von HTC schon ein Desire X mit Dualcore SoC und 768MB RAM und bei Huawei gibt es Smartphones mit vergleichbaren Daten wie die des Xperia J* aber mit Dualcore schon ab 145€.

Ich habe gerade auf TechStage die Analyse "Warum das Kindle Fire das iPad unter den Android-Tablets ist" von Fabien Röhlinger gelesen. Dabei habe ich bemerkt dass Google bezüglich des Kontent-Angebotes und der Vermarktung bzw. des Vertriebs noch einiges ändern muss um auf dem Tablet Markt nicht zwischen Apple und Amazon "zerrieben" zu werden sondern mit ihnen mithalten zu können.

Apple hat ein Ökosystem aus Medien wie Musik, Filme, Bücher, Zeitschriften und Tablet optimierten Anwendungen sowie Hardware. Auch bei Amazon gibt es ein breites Medienangebot auf das man direkt nach Inbetriebnahme des Kindle Fire zugreifen kann. Dazu gibt es dann als Ergänzung noch günstige eBook Reader mit ePaper zum angenehmen lesen und das Wichtigste ist man kann alles problemlos kaufen bzw. vor-allem bezahlen. Bei Google hingegen ist zwar mittlerweile ein umfangreiches Angebot an Apps vorhanden, aber viele davon sind noch nicht komplett auf Tablets optimiert und bei Medien ist die Versorgung von Haus aus nicht ganz so umfangreich. Außerdem sind die Bezahlmethoden im Google Play Store hierzulande noch recht überschaubar und beschränken sich bei den meisten Tablets ausschließlich auf eine Kreditkarte, nur bei wenigen UMTS Tablets kann man, wenn man beim richtigen Provider ist, per Mobilfunkrechnung bezahlen.